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Sommerauszeit

Ich bin wieder da !

In 2019 ist unwahrscheinlich viel passiert und im Sommer ging mein Leben um eigene Trauer und "loslassen". Anfang Juni ist mein Schwager am plötzlichen Herztod gestorben. Nun hies es für meine Schwester und die Kinder dazu sein und mit aufzufangen.

Auch wenn ich natürlich, aus eigener Betroffenheit keine Trauerbegleitung leisten kann, habe ich ich viele  Anstößen gegeben und war für sie mit Hilfe vor Ort.

Dann haben wir am letzten Wochenende den ersten Todestag meines Vaters gehabt. Wir räumen das Elternhaus aus um es zu verkaufen und lösen das Lebenswerk von meinem Papa - seine großartige Firma CUFIX - auf. 

Vielleicht besteht das Leben aus "loslassen" und wir können genau daraus für unser Leben die Erfahrungen sammeln, die unsere Seele sich wünscht?!?

Nun versuche ich nach vorne zu schauen und mich wieder voll und ganz meinem Herzensanliegen, der Trauerarbeit" zu widmen.

Mit einem Bestattungshaus in Sundern geht es in Planung für ein ganz besonderes Projekt :-)

Die Ausbildung zur Sterbeamme läuft.

Hier im BLog, auf der HP und Facebook kommen nun wieder regelmäßig Impulse zum Thema Trauer, TOd und Sterben.

schwieriges Thema: "Organspende"

Neben meiner Arbeit als Trauerbegleiterin befinde ich mich seit 2018 in der Ausbildung zur Sterbeamme.

Sterbeamme? Was ist das denn?

Wie die Bezweichnung schon sagt geht es hier nicht nur um Trauerbegleitung nach dem Tod, sondern auch um die Begleitung am Lebensende von Sterbenden und Angehörigen. Zu einer genaueren Beschreibung meiner Arbeit als Sterbeamme werde ich hier noch berichten.

In dieser Ausbildung gehen wir viele verschiedene Themen an. Bei dem letzten Schulungswochenende ging es u.a. um Organspeden. Ich möchte hier niemanden belehren oder zu einem Ja oder nein bringen, ABER ich möchte anregen vor der Entscheidung, ob man seine Organe spenden möchte sich die Zeit zu nehmen und mit dem Thema auseinander zu setzten.

Wie möchte ich sterben? Und ist dies bei Organspende möglich?

Was passiert genau mit mir und meinen Angehörigen?

Was bedeutet Hirntod?

Ist es für den potenziellen Emfänger ein Segen?

Viele, viele Fragen tauchen auf, wenn man dieses hochsensibele Thema an sich heran lässt.

 

Trauerbegleitung - Warum?

Liebe Blogleser,

ich habe nun schon zwei Gespräche geführt wo die Frage aufkam:

WARUM eigentlich Trauerbegleitung?

Bisher haben doch auch alle Menschen ihre Trauer in der Familie durchlebt und bewältigt.

Das stimmt.

Allerdings hat sich unsere Gesellschaft verändert und vor allem Familiensysteme haben sich verändert. Es gibt Patchworkfamilien, es gibt alleinerziehende, es gibt zerbrochene Familien und es gibt inzwischen Krankheiten die eine Familie an ihre Grenzen bringen. All dies kann einen Menschen in seiner Trauer aus der Bahn werfen und die Trauerbegleitung kann genau dort ansetzten. Schön und wünschenswert sollte es IMMER sein das ein Mensch seine Trauer selbst durchleben und den Weg ins Leben mit dem Verlust finden kann. Dies ist  jedoch heutzutage nicht immer der Fall.

Trauerbegleitung findet man z.B.: über den Bundesverband für Trauerbegleitung oder auf der Seite www.sterbeamme.eu

Hospize oder Kirchengemeinden bieten auch Gruppen an.

Kontakt

Tannenweg 13, 59821 Arnsberg

+49 (0) 151 587 548 17

trauerbegleitung@lebewohl.eu

Links

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